Als Internetagentur sind wir selbstverständlich bestens informiert darüber, wie sich das Internet entwickelt, welche Trends und Hypes gerade Menschenmassen anziehen und wie alle wichtigen Plattformen funktionieren. Schliesslich gehören sie zu unserem Alltag- sei es weil wir uns selbst dort präsentieren oder weil wir sie als Marketingmaßnahmen für unsere Kunden empfehlen. Intern werfen wir mit Begriffen wie “Social Media”, “User generated Content”, “Blogs”, “Xing” oder “twittern” um uns.
Für uns sind die Bedeutungen und Verwendungen völlig klar. Und wer nicht weiss, was Social Networks sind, der muss es auch nicht wissen, weil es ihn einfach nicht betrifft.
Dies stimmt so allerdings nicht- auf viele Bereiche mag dies zutreffen- wenn ein Unternehmen eine vertrauenswürdige Onlineabteilung hat, kann es sich auch darauf verlassen, dass diese sich um die Unternehmenpräsentation in den passenden Netzwerken kümmert.
Doch was ist mit Kindern in Jugendlichen? Junge Menschen sind die Haupt-Zielgruppe der meisten Sozialen Netzwerke und Studien haben gezeigt, wie fleissig diese auch von Schülern genutzt werden.
Nach einer Studie des Branchenverbands Bitkom nutzen bereits mehr als 70 Prozent der 7- bis 10-Jährigen das Internet, wenn im elterlichen Haushalt ein Anschluss vorhanden ist. Die Anzahl der jugendlichen Internetnutzer ist mit fast 95% deutlich höher (Quelle)
Doch wer will von einer 10-Jährigen erwarten, dass Sie diese Netzwerke nicht einfach nutzt, sondern mit Gefahrenbewusstsein und entsprechender Vorsicht einen verantwortungsvollen Umgang pflegt?
Was für uns Erwachsene völlig normal ist, kann von Kindern so einfach nicht erwartet werden. Zumal sie meist niemand darüber aufklärt und es auch niemanden gibt, an den sich Kinder und Jugendliche wenden können, wenn wirklich mal etwas passiert ist. Denn die meisten Eltern haben keine Ahnung davon, was ihre Kinder im Internet überhaupt machen. Eltern und Lehrer kennen meist weder Facebook, noch sind sie sich bewusst, dass Kinder von pornografischen Inhalten auch nur einen Mausklick entfernt sind.
Wer kann Kindern dann verübeln, dass sie ihre Eltern und Lehrer nicht als den richtigen Ansprechpartner sehen, wenn sie Opfer von Cybermobbing geworden sind oder von älteren Herren im Chat belästigt werden?
Um genau dies zu ändern, hat die Onlineabteilung die Initiative “Schlaue Eltern” ins Leben gerufen. In Kooperationen mit Gesprächscoach Natalie Schmidt und mit Unterstützung der Agentur FRESH INFO +++ bieten wir ab dem 10.10.09 Workshops für Eltern an.
Unter www.schlaue-eltern.de können Sie sich weitergehend zu diesem Thema informieren und unsere Workshops buchen.
Ziel ist es, Eltern und Lehrern spezifische Internetkompetenz zu vermitteln. Was macht mein Kind im Netz? Welchen Reiz haben diese Plattformen und welche Gefahren gehen davon aus? Was kann ich tun, wenn mein Kind Opfer von Angriffen aus dem Internet geworden ist?
Folgende Themen werden wir dabei behandeln:
- Unser Ziel – Internetkompetenz für Eltern
- Gefahrenbereiche beim unbedachten Umgang im Netz
- Soziale Netzwerke, Blogs & Co. – Datenschutz und Missbrauchsgefahren
- Potenzielle Gesetzeskonflikte und finanzielle Schäden
- Problemfeld Medienhörigkeit und Internetsucht
- Praktische Tipps zum richtigen Umgang im Internet
Denn nur wer informiert ist, kann auch Gefahren erkennen und verhindern!